Aktuelles

14.11.2016

Gespräch mit Vertreterin des Europarates - PACE Committee on Equality and Non-Discrimination

Am 25. Oktober traf Behindertenanwalt Dr. Erwin Buchinger im Rahmen eines Gesprächs auf Frau Mechthild Rawert, Abgeordnete zum Bundestag in Deutschland, Mitglied des Komittees der parlamentarischen Versammlung des Europarates für Gleichbehandlung und Antidiskriminierung und des Unterausschusses Behinderung und Inklusion.


Bildbeschreibung: Dr. Buchinger (links) und Frau Rawert

Im regen Austausch wurde das Thema Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen sowie rechtliche Möglichkeiten zum Schutz vor Diskriminierung in Europa erörtert. 


10.08.2016

Demo-Picknick am Stephansplatz

Am 2. August 2016 nahm Behindertenanwalt Dr. Buchinger beim Demo-Picknick am Stephansplatz vor dem einzig vorhandenen Lift zur U-Bahn-Station "Stephansplatz" teil.


Bildbeschreibung: DemonstrationsteilnehmerInnen

Zahlreiche SympathisantInnen und AktivistInnen im Rollstuhl, sowie mobilitätseingeschränkte Personen mit Rollatoren, aber auch ältere Menschen mit Krücken waren anwesend.
Grund war die Errichtung eines zweiten Liftes, der schon im März dieses Jahres von der Stadtregierung via Aussendung zugesagt, jedoch vom Stadtratsbüro kürzlich wieder zurückgezogen wurde.

Zuvor fand eine Pressekonferenz bei der Volksanwaltschaft statt. Der Unmut über dieses gebrochene Versprechen seitens der Politik war bei der Pressekonferenz und beim anschließenden Demo-Picknick deutlich zu vernehmen.


Bildbeschreibung: Behindertenanwalt Dr.Buchinger (links), Volksanwalt Dr. Kräuter, Martin Ladstätter(BIZEPS) und eine junge Betroffene

Die Volksanwaltschaft hat ein Prüfverfahren eingeleitet, mit einem Ergebnis ist vorraussichtlich mit Mitte August zu rechnen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite:
http://bmin.info/WP/2016/08/06/demo-picknick-am-stephansplatz/


29.07.2016

Empfehlungen des Herrn Behindertenanwaltes Dr. Erwin Buchinger im Zuge des Tätigkeitsberichtes 2015

Um die in Artikel 7 Bundes-Verfassungsgesetz und in § 1 Bundes-Behindertengleich-stellungsgesetz normierten Ziele auch tatsächlich zu erreichen, bedarf es stetig legistischer Maßnahmen.

Daher benennt Herr Dr. Buchinger im Zuge des Tätigkeitsberichtes 2015 ein breites Spektrum an Maßnahmen der Lage zur Verbesserung von Menschen mit Behinderungen.


Bildbeschreibung: Dr. Buchinger (links) und Mag. (FH) Müller beim Pressegespräch

Hier können Sie das Vorwort, Statistische Daten sowie die Empfehlungen aus dem Tätigkeitsbericht 2015 herunterladen.


28.07.2016

Infos zum Kinostart von "24 WOCHEN"

Der Film "24 WOCHEN", der gerade mit Filmpreisen überhäuft wird, startet am 23. September in österreichweit den Kinos, von Wien bis Vorarlberg, und rund um diesen Termin gibt es bereits einige Sondervorführungen, zum Teil mit anschließender Diskussion.

Um eine Stimme von der letzten Pressevorführung zu zitieren: "Der Film ist eine Wucht und trifft mitten ins Herz. Und wenn man ihn nicht gesehen hat, hat man etwas versäumt."


Bildbeschreibung: Filmplakat von "24 Wochen"

Alle Termine und Filminfos sind zu finden unter:
http://www.filmladen.at/24.Wochen

Trailer zum Film:
https://youtu.be/OZOr0mXTfeA


15.07.2016

Tagungsband zu 10 Jahre Behindertengleichstellungsrecht – 10 Jahre Behindertenanwaltschaft

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums seit Inkrafttreten des Bundes-Behindertengleichstellungsrechts und dem Bestehen der Funktion des Anwaltes für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderung wurde von der Bundesbehindertenanwaltschaft eine Fachtagung abgehalten.
Die Fachtagung erfreute sich der regen Teilnahme von mehr als 200 Personen aus zahlreichen Behindertenverbände und Organisationen, Politik und Verwaltung, von Sozialpartnern, Gewerkschaften und Behindertenvertrauenspersonen aus ganz Österreich.


Bildbeschreibung: Dr. Buchinger bei Pressekonferenz im Rahmen der Fachtagung

Nun hat Behindertenanwalt Dr. Erwin Buchinger einen Tagungsband veröffentlicht. Dieser kann als Printversion über das Broschürenservice des Sozialministeriums bezogen und unter folgendem Link als PDF heruntergeladen werden: Tagungsband 

Für weitere Informationen zur Fachtagung bitte Link anklicken.


06.07.2016

2000. Schlichtung beim Sozialministeriumservice

Seit 2006 ist ein Diskriminierungsverbot in der Arbeitswelt durch das Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG) und im täglichen Leben durch das das Bundes-Behindertengleichstellungs-gesetz (BGstG) geregelt.


Bildbeschreibung: Die Schlichtungswerberin des 2000. Schlichtungsverfahrens (Mag.a Nathalie Podda - mitte) gemeinsam mit der Vertrauensperson der Behindertenanwaltschaft Mag. Aaron Banovics (links) und dem Schlichtungspartner

Fühlt sich eine Person auf Grund ihrer Behinderung diskriminiert, kann sie einen Antrag für ein Schlichtungsverfahren beim Sozialministeriumservice einbringen.

„Die Möglichkeit, beim Sozialministeriumservice ein Schlichtungsgespräch zu beantragen, stellt für Betroffene ein gutes niederschwelliges Instrument gegen Diskriminierungen sowohl in der Arbeitswelt als auch im täglichen Leben dar. Durch die Möglichkeit der Schlichtungsverfahren kommt es auch in der Bevölkerung und in der öffentlichen Verwaltung zu einer Sensibilisierung der Behindertengleichstellung“, so Dr. Günther Schuster, Leiter des Sozialministeriumservice.

Am 23.06.2016 wurde in der Landesstelle Wien des Sozialministeriumservice das 2000. Schlichtungsverfahren durchgeführt. Die Schlichtungswerberin Mag.a Natalie Podda freut sich, gemeinsam mit dem Schlichtungspartner eine gute Lösung gefunden zu haben. Begleitet wurde sie dabei von Mag. Aaron Banovics, dem stellvertretenden Büroleiter der Behindertenanwaltschaft, der sie als Vertrauensperson unterstützte. Das 2000. Schlichtungsverfahren endete mit einer erfolgreichen Einigung zwischen Schlichtungswerberin und Schlichtungspartner.

Die Behindertenanwaltschaft macht immer wieder die Erfahrung, dass im Rahmen von Schlichtungen gute Lösungen gefunden werden können, die vorher für die Beteiligten nicht vorstellbar waren. Durch´s Reden kommen halt die Leut´ zusammen", so Behindertenanwalt Erwin Buchinger.

Rund die Hälfte der bisherigen Schlichtungsfälle waren erfolgreich – „ein sehr erfreuliches Ergebnis wenn in etwa die Hälfte der Fälle mit einem für beide Seiten zufriedenstellendem Ergebnis endet“ so Dr. Schuster.

Dort, wo es bei Verfahren keine Einigung gibt, handelt es sich oftmals um sehr komplexe Fälle die keiner unmittelbaren sondern nur längerfristigen Lösung zugeführt werden können.

Erfolgt keine gütliche Einigung im Schlichtungsgespräch, kann ein Schadenersatz gerichtlich geltend gemacht werden. Bei Nichteinigung stellt das Sozialministeriumservice eine Bestätigung über die nicht gütliche Einigung aus und damit steht dem/der Schlichtungswerber/in der Gerichtsweg offen.


29.06.2016

Pressegespräch mit Behindertenanwalt Erwin Buchinger vom 28. Juni 2016

Im Rahmen eines Pressegespräches präsentierte Herr Behindertenanwalt Dr. Erwin Buchinger am 28. Juni 2016 die Jahresbilanz 2015 samt statistischen Daten.


Bildbeschreibung: Dr. Erwin Buchinger beim Pressegespräch 2016

Weitere Informationen dazu können Sie den Presseunterlagen zum Pressegespräch entnehmen:

Statistik Pressegespräch 28.6.2016

Presseunterlage Pressegespräch 28.6.2016

Medienberichte zur Pressekonferenz:

Die Presse

Die Presse 2

DerStandard


24.06.2016

Radiobeitrag zum Thema Inklusion in der Schule

Am 22.6.2016 befasste sich Radio Orange in der Sendung „Nie mehr Schule“ mit dem Thema Inklusion im Schulwesen.

Behindertenanwalt Dr. Erwin Buchinger gab im Rahmen der Sendung eine Stellungnahme ab und forderte erneut ein klares Bekenntnis zur Inklusion ein, sodass die Betreuungsmöglichen von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen im Regelschulwesen nicht hinter jenen der Sonderschulstrukturen zurück bleiben.

Der gesamte Beitrag ist unter folgendem Link und als PDF verfügbar:

Hier zum Beitrag

Beitrag zum Thema Inklusion


10.06.2016

Übergabe des View-Notrufsystems für Aufzüge im Wohnhaus von Jugend am Werk

In Anwesenheit von Behindertenanwalt Dr. Erwin Buchinger wurde das Aufzugs-Sicherheitssystem VIEW am 9. Mai 2016 offiziell an das Wohnhaus in der Herzmanskystraße übergeben.

 
© View Promotion GmbH
Bildbeschreibung: Offizielle Übergabe des View-Notrufsystems (von links nach rechts)                    Dr. Erwin Buchinger - Behindertenanwalt, Mag.a Brigitte Gottschall-Müller, Stv. Geschäftsführerin Jugend am Werk, Helga Auböck - Leiterin Wohnhaus Herzmanskystraße, Johannes Schober - Geschäftsführer VIEW und Armin Braunsberger - Marketingleiter VIEW

Das neuartige Notrufsystem ist vor allem für stark sehbeeinträchtigte, stark hörbeeinträchtigte und gehörlose Personen, insgesamt somit etwa 500.000 Menschen in Österreich von Bedeutung.
Nach dem Ende der Übergangsfrist im BGStG mit 1.1.2016 sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass in Aufzugssystemen das 2-Sinne-Prinzip im Falle eines Notfalles zur Anwendung gelangt.
Der Behindertenanwalt spricht sich daher dafür aus, dass sich die Aufzugshersteller und -betreiber intensiver mit barrierefreien Aufzugslösungen auseinandersetzen
„Das System von VIEW ist überzeugend. Daher spreche ich mich sehr dafür aus, dass sich die Aufzugshersteller und -betreiber intensiver damit auseinandersetzen.“

Link Videobericht:
http://www.view-elevator.at/aktuelles/2016/5/19/bergabe-jugend-am-werk-video