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Aktuelles

Die stellvertretende Behindertenanwältin Elke Niederl nahm an der feierlichen Wiedereröffnung des Parlaments am 12.1.23 teil.


Bildbeschreibung: historischer Sitzungssaal, Quelle: orf.at

Bei den gesamten Umbauarbeiten wurden laufend diverse Expert:innen aus Interessensvertretungen für Menschen mit Behinderungen beigezogen, um die Einhaltung und Umsetzung der Barrierefreiheit zu gewährleisten.

Inklusion ist eine Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft. Die Behindertenanwaltschaft plant über das Jahr 2023 hinweg jeden Monat, ein für betroffene Menschen relevantes Thema zu beleuchten. Mit allgemeinen Fakten, Problemstellungen aus der Praxis und Empfehlungen möchte die Behindertenanwaltschaft das Bewusstsein stärken und zum Dialog einladen.

Etwa 1,4 Millionen Menschen in Österreich leben mit Behinderungen – mehr als jede sechste Person ist betroffen. Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen unterstützen demnach eine große gesellschaftliche Gruppe. Die Aufmerksamkeit für die Anliegen ist jährlich besonders am 3. Dezember – dem internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen – groß. Die Behindertenanwaltschaft hat sich 2023 zum Ziel gesetzt, den 3. eines jeden Monats im Jahr zum Thementag zu erklären.

Ziel ist es, mit Medienarbeit die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen zu erhöhen.

Weitere Informationen dazu können Sie unserer Presseaussendung entnehmen:
Presseausendung auf APA

Am 21.11.2022 kam es anlässlich eines Arbeitsbesuchs des türkischen Ombudsmanns Yahya Akman und mehrerer seiner Mitarbeiter:innen im Rahmen des
EU-Projekts "Technical Assistance for Empowerment of the Role of Ombudsman in the Protection and Promotion of Human Rights" (Ombudsman Project)
bei mehreren einschlägigen österreichischen und internationalen Institutionen zu einem Erfahrungsaustausch mit der Behindertenanwaltschaft.


Bildbeschreibung: In der Mitte sitzend Elke Niederl und der türkische Ombudsmann Yahya Akman.

„Niemand kann alles, dafür kann jeder etwas sehr gut“, das war das Motto des langjährigen Behindertenanwalts. Hansjörg Hofer ist in der Nacht auf Freitag verstorben.

Tief erschüttert vom Ableben des Behindertenanwalts zeigt sich am heutigen Freitag seine Stellvertreterin Elke Niederl im Namen des gesamten Teams. „Dr. Hofer war für sein außerordentliches Engagement, sein Fachwissen und seine Beharrlichkeit überall geschätzt. Sich für Menschen mit Behinderungen einzusetzen, hat er zu seiner Lebensaufgabe gemacht, die er mit großer Leidenschaft verfolgt hat.“

Seit 2017 war Hansjörg Hofer als Behindertenanwalt tätig und hat in dieser Funktion die politischen Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderungen in Österreich maßgeblich mitbestimmt. „Für alle, die mit ihm gearbeitet haben, wird er als mutiger und entschlossener Teamplayer in Erinnerung bleiben. Wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fanden bei ihm stets ein offenes Ohr. Unvergessen wird uns auch sein Optimismus und sein trockener Humor bleiben. Unsere aufrichtige Anteilnahme möchten wir der Familie und den Freunden von Hansjörg Hofer aussprechen“, so Elke Niederl, stellvertretende Anwältin für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderungen.

 

Ohne ausreichend Stromenergie können Menschen mit Behinderungen vor allem Personen mit hohem Assistenzbedarf und medizinisch-pflegerischem Bedarf weder existieren noch ihre Hilfsmittel nutzen oder lebenserhaltende medizinische Geräte versorgen.

Für Menschen mit Behinderungen sind die aktuellen Pläne, einen höheren Strombedarf viel teurer zu verkaufen, lebensbedrohend.
Der Grundbedarf an Strom beginnt mit dem Aufladen existentiell nötiger Elektrorollstühle, Hilfsmittel zum Transfer, zur barrierefreien Kommunikation oder Ausstattungen wie Pflegebetten und das Betreiben lebenserhaltender Beatmungsgeräte.

Für diesen behinderungsbedingten Mehrbedarf an Strom, muss die Politik zielgerichtet mit zusätzlichen Maßnahmen reagieren.

Logo von Büro des Anwalts für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderungen

Weitere Informationen dazu können Sie unserer Presseaussendung entnehmen:

Presseaussendung auf APA

Behindertenanwalt Hansjörg Hofer: „Menschen mit Behinderungen haben das gleiche Recht auf aktuelle Information wie alle anderen. Nachrichten lesen zu können, ist ein wichtiger Teil der demokratischen Partizipation. Gerade für Menschen mit Lernschwäche ist ORF.at durch das umfassende Angebot in einfacher Sprache einzigartig.“


Weitere Informationen dazu können Sie unserer Presseaussendung entnehmen:

Presseaussendung auf APA

An der Schnittstelle zwischen Sexualität und Diskriminierung aufgrund körperlicher Beeinträchtigung zeichnet der Workshop ein Bild über die aktuelle Realität von Betroffenen von HIV in Österreich und wie deren Stigmatisierung in der Bevölkerung entgegengewirkt werden kann.

Die Behindertenanwaltschaft wird sich in Kooperation mit der AIDS HILFE WIEN und der Gleichbehandlungsanwaltschaft am 07.06.2022, 15:00-17:00 Uhr im Rahmen eines Workshops näher mit dieser Problematik auseinandersetzen und diese näher beleuchten.

Der Workshop richtet sich dabei besonders an Gesundheitspersonal und Berufsgruppen, die sich im Arbeitsalltag verstärkt mit Betroffenen von HIV beschäftigen.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung über die Homepage des Volkskundemuseums ist erforderlich und bis 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn möglich.