Aktuelles

19.10.2018

Stellenausschreibung für ein Verwaltungspraktikum in der Behindertenanwaltschaft

Anbei finden Sie eine Stellenausschreibung für ein Verwaltungspraktikum als Mitarbeiter oder Mitarbeiterin in der Behindertenanwaltschaft.

Stellenausschreibung


07.09.2018

Pressegespräch am 13. September 2018

Frau Volksanwältin Dr.in Gertrude Brinek und Herr Behindertenanwalt Dr. Hansjörg Hofer veranstalten am Donnerstag, den 13. September 2018 ein gemeinsames Pressegespräch zum Thema Barrierefreiheit im Wohnbau, im öffentlichen Gebäuden und im öffentlichen Verkehr.

Weitere Informationen zum Pressegespräch entnehmen Sie bitte der beigefügten PDF-Datei:

Aviso Pressegespräch


01.08.2018

Pressekonferenz mit Behindertenanwalt und Vertretern der Bundesarbeitsgemeinschaft „Freie Wohlfahrt“

Am 31. Juli 2018 fand zum Thema Verbesserung der Inklusion in der Arbeitswelt eine Pressekonferenz mit Behindertenanwalt Hansjörg Hofer und Vertretern der Bundesarbeitsgemeinschaft „Freie Wohlfahrt“ statt.


Bildbeschreibung: v.l.n.r. Stephan Prislinger, Martin Schenk, Hansjörg Hofer, Erich Fenninger, Barbara Gerstbach

Das Risiko, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein, ist für Menschen mit Behinderungen dreimal so hoch wie für Menschen ohne Behinderung.
Es braucht viel Unterstützung der Öffentlichen Hand für die berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderungen. Der von der Sozialministerin verwaltete Ausgleichstaxfonds, hat durch einen Parlamentsbeschuss im vorigen Jahr rund 40 Mio. Euro jährlich an zusätzlichen Mitteln aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung gestellt bekommen. Aus diesem Fonds werden Förderungen für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen finanziert.


Bildbeschreibung: Behindertenanwalt Hansjörg Hofer

„Es passiert mit dem Geld nichts, das Geld scheint gehortet zu werden“, kritisiert Behindertenanwalt Hansjörg Hofer. Die Bundesregierung ist gefordert, ein Maßnahmenpaket zu schnüren, um die hohe Arbeitslosigkeitsrate von Menschen mit Behinderungen zu senken.

 


Bildbeschreibung: v.l.n.r. Martin Schenk, Hansjörg Hofer, Erich Fenninger, Barbara Gerstbach

Ebenfalls bedenklich ist die Situation von Menschen mit schwerer Behinderung und einem höheren Unterstützungsbedarf, welche in Werkstätten, die der Beschäftigungstherapie dienen, tätig sind.
Sie gelten nicht als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, erhalten daher kein Entgelt und sind nicht voll sozialversichert.
Erich Fenninger (Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt BAG und Direktor der Volkshilfe) meint, man müsse „weg vom Taschengeld, hin zur Entlohnung“.

Es braucht eigene Kriterien für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit junger Menschen mit Behinderung, die arbeiten wollen. „Wer früh hilft, hilft doppelt“, fügt Martin Schenk (Stellvertretender Direktor der Diakonie) hinzu. Denn, wenn die Umstände stimmen, könnten auch Menschen mit hohen Unterstützungsbedarf einem Beruf nachgehen und somit eigenständig und selbstbestimmt Einkommen erwirtschaften.


Weitere Informationen dazu können Sie den Presseunterlagen zum Pressegespräch und den Pressebeiträgen entnehmen:

Presseunterlage

ORF-ZIB 13 Beitrag
Standard
Presse
Bizeps


02.05.2018

Pressekonferenz - 1 Jahr Behindertenanwalt Dr. Hansjörg Hofer

Am 2. Mai 2018 lud Behindertenanwalt Dr. Hansjörg Hofer zu einer Pressekonferenz, um über sein erstes Jahr im Amt Bilanz zu ziehen.


Bildbeschreibung: Hansjörg Hofer mit seinem Büromitarbeiter Stephan Prislinger (links) und Gebärdensprachdolmetscherin Sabine Zeller (rechts)

Dabei forderte er einmal mehr, in Tagesstrukturen tätige Menschen regulär zu entlohnen und so sozial abzusichern. Zudem appellierte er, inklusive Bildungsangebote auszubauen. Dr. Hofer betonte, dass der Ausbau der Sonderschulen, wie er im Regierungsprogramm vorgesehen ist, eindeutig ein Schritt in die falsche Richtung ist.

Lobenswert erwähnt wurden das Inklusionspaket, das 2. Erwachsenenschutzgesetz sowie die geplante Reform des Heimopferrentengesetzes.

Bildbeschreibung: Hansjörg Hofer mit Gebärdensprachdolmetscherin Sabine Zeller (rechts)

Auch aus der Praxis der Behindertenanwaltschaft berichtete Dr. Hofer. Besonders problematisch dabei seien zum einen Fälle der Feststellung der – originären – Erwerbsunfähigkeit durch die PVA, verbunden mit dem Ausschluss von Leistungen des AMS und des Sozialministeriumsservice, sowie die barrierefreie Adaptierung bestehender Eigentumswohnungen und Mietwohnungen. Beides könne durch entsprechende gesetzliche Anpassungen entschärft werden.

Weitere Informationen dazu können Sie der Presseunterlage zur Pressekonferenz entnehmen:
Presseunterlage

Bilder von der Pressekonferenz finden Sie hier zum Download:
Fotos


12.04.2018

Drohende Verschlechterung der Barrierefreiheit

Durch die Novellierungen der österreichischen Bauordnungen in den letzten Jahren wurden die Standards für barrierefreies Bauen immer weiter heruntergesetzt.  Nun soll die ÖNORM B1600 an die schlechtere OIB Richtlinie 4 angepasst werden, welche ohne Einbezug von Menschen mit Behinderungen oder deren Interessenvertretungen erarbeitet und von allen Landesgesetzgebern in die jeweilige Bauordnung übernommen wurde.  Das Ergebnis ist die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung.


Der Behindertenanwalt Dr. Hansjörg Hofer, der österreichische Behindertenrat, der Blinden und Sehbehindertenverband Österreich, der KOBV Österreich, der Österreichische Gehörlosenbund, der ÖZIV Bundesverband und der Verband der Querschnittgelähmten Österreichs kritisieren diese Verschlechterung der Barrierefreiheit.

Stellungnahme von Behindertenanwalt Dr. Hofer

Links zu weiteren Stellungnahmen:

OTS Aussendung: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180412_OTS0121/drohende-verschlechterung-der-barrierefreiheit

Facebook Beitrag Österreichischer Behindertenrat: https://www.facebook.com/Behindertenrat/posts/2110437945638502

Tweet des Österreichischen Behindertenrats: https://twitter.com/behindertenrat_/status/984371071188004865

PA auf Website des Behindertenrats: https://www.behindertenrat.at/2018/04/drohende-verschlechterung-der-barrierefreiheit/


15.03.2018

Interview mit Freak Radio

Behindertenanwalt Hansjörg Hofer war zum Freak-Radio Interview im ORF Kulturcafe geladen.
Im Interview sprach Herr Hofer über die Arbeit der Behindertenanwaltschaft und die alltägliche Diskriminierung von Menschen mit Behinderung.
Wo kann der Behindertenanwalt tatsächlich unterstützen?

 
©freak-online.at
Bildbeschreibung: v.l. Hansjörg Hofer und Christoph Dirnbacher

Interviewaufnahme zum nachhören: MP3-Onlinefile

Link zum Beitrag auf Freak Online: Link


26.02.2018

Pressegespräch betreffend Erwachsenenschutzgesetz

Anlässlich der aktuellen Entwicklungen beim Erwachsenenschutzgesetz luden der Behindertenanwalt, die Lebenshilfe, der Österreichische Behindertenrat, Selbstbestimmt Leben Österreich und das Vertretungsnetz zum Pressegespräch unter dem Titel "Erwachsenenschutzgesetz: keine Entwarnung – Finanzierung nicht gesichert!"  am 26. Februar 2018 ein.


 

Bildbeschreibung von links nach rechts: Peter Schlaffer, Albert Brandstätter, Hansjörg Hofer, Herbert Pichler und Martin Ladstätter beim Pressegespräch

ORF-Beitrag


Weitere Informationen dazu können Sie den Presseunterlagen zum Pressegespräch und den Pressaussendungen entnehmen:

Presseunterlage

Presseunterlage des Vertretungsnetzes

Presseaussendung zum Erwachsenenschutzgesetz von Behindertenanwalt

Presseaussendung zum Erwachsenenschutzgesetz von Behindertenrat (19.2.2018)

Presseaussendung zum Erwachsenenschutzgesetz von Behindertenrat (21.2.2018)

Statement von Herbert Pichler

Statement eines Betroffenen

 

 


02.02.2018

Pressekonferenz von Volksanwaltschaft, Behindertenanwalt, Österreichischem Behinderenrat, Monitoringausschuss und Selbstbestimmt Leben Österreich

Am 2. Februar 2018 luden die Volksanwaltschaft, der Behindertenanwalt, der Österreichische Behindertenrat, der Monitoringausschuss zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sowie Selbstbestimmt Leben Österreich zu einer Pressekonferenz zum Thema "Rechte und Chancen von Menschen mit Behinderung: Bestandaufnahme und Perspektiven" ein.

Im Rahmen der Pressekonferenz wurden von den VeranstalterInnen Forderungen nach Maßnahmen zur Verbesserung der Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft erhoben, Hürden auf dem Weg zu dieser aufgezeigt sowie das neue Regierungsprogramm evaluiert.

 

©Volksanwaltschaft
Bildbeschreibung: v.l.n.r.: Pichler, Kräuter, Ladstätter und Hofer bei der Pressekonferenz.

Weitere Informationen dazu können Sie aus den Presseunterlage zur Pressekonferenz entnehmen: 
Presseunterlage


01.02.2018

Auftaktveranstaltung zum Zertifikat - FAIR FÜR ALLE

Behindertenanwalt Dr. Hansjörg Hofer präsentierte gemeinsam mit den im Zertifizierungsrat vertretenen 10 Organisationen das Zertifikat FAIR FÜR ALLE – Managementsystem zur Steigerung von Barrierefreiheit bei der Auftaktveranstaltung am 30. Jänner 2018.

 
Bildbeschreibung: Dr. Hansjörg Hofer

Mehr als 20 Österreichische Behindertenorganisationen haben in den letzten zwei Jahren an einem Zertifikat zur Barrierefreiheit gearbeitet. Das Zertifikat nennt sich FAIR FÜR ALLE und ist ein Managementsystem zur Steigerung von Barrierefreiheit. Es wurde insbesondere für Unternehmen und Organisationen entwickelt.

 
Bildbeschreibung: Dr. Hansjörg Hofer (rechts) mit 2 Zuhörern

FAIR FÜR ALLE unterstützt dabei, Barrierefreiheit nachhaltig umzusetzen. Barrierefreiheit findet damit Einzug ins Qualitätsmanagement. Das Zertifikat macht die Bemühungen der Unternehmen und Organisationen nach außen sichtbar. Es signalisiert das Engagement für den Abbau von Barrieren. Es steht für faire Angebote, die auch Kundinnen und Kunden mit Behinderungen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus dient das Zertifikat der Umsetzung des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes und der UN Behindertenrechtskonvention.

In Österreich leben und arbeiten rund 1,3 Millionen Menschen mit Behinderungen. Unternehmen und Organisationen haben jetzt die Chance, umfassende Barrierefreiheit systematisch zu integrieren und in weiterer Folge umzusetzen.


04.01.2018

Konferenz: Behinderung & Europas Arbeitsmarkt

Welcher Maßnahmen bedarf es, um Barrieren abzubauen und die Chancen von Menschen mit Behinderungen am europäischen Arbeitsmarkt zu verbessern?

Angesichts hoher Arbeitslosenzahlen  vor allem unter jungen Menschen in der Europäischen Union fällt der Einstieg ins Erwerbsleben Menschen mit Behinderungen besonders schwer. Zahlreiche Barrieren verhindern eine gleichberechtigte Teilnahme am Arbeitsmarkt.
Diese Situation ist im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention und der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung kritisch zu sehen.

Am 15. und 16. November lädt der Behindertenanwalt daher im Rahmen der österreichischen Ratspräsidentschaft alle europäischen Gleichstellungsinstitutionen mit gesetzlicher Zuständigkeit im Bereich Antidiskriminierung und Behinderung ein, Fragen der Gleichstellung zu diskutieren und europaweit eine Strategie zur besseren Inklusion von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt zu skizzieren.

Weitere Informationen werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.


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